ISCIT2009.org

Die private und gewerbliche Rechtsschutzversicherung

Eine Rechtsschutzpolice können Privatpersonen als auch Gewerbetreibende abschließen. Da es verschiedene Rechtsschutzpolicen gibt, können auch verschiedene Risiken abgesichert werden.

So gibt es beispielsweise den Arbeitsrechtsschutz, den Wohnungs- oder Grundstücksrechtsschutz, Verkehrsrechtsschutz und viele andere Bereiche, die durch eine Privatrechtsschutz -Versicherung abgedeckt werden.
Eine private Rechtschutz erstattet entstehende Kosten bei einem Rechtsstreit, sofern diese im Versicherungsumfang enthalten ist. Deshalb ist auch ein Rechtsschutzvergleich der Leistungen sinnvoll. Es handelt sich um eine Individualversicherung, die nach dem Prinzip der Risikoindividualität des Versicherten aufgebaut ist. Im Schadensfall leistet die Versicherung maximal bis zu der vertraglich festgelegten Versicherungssumme, in der Regel bis 250.000 Euro je Rechtsfall.

Was die Rechtsschutzversicherung an Kosten übernimmt

Zu den Kosten, die die Rechtsschutzversicherung übernimmt, zählen zum Beispiel Gerichtskosten, Honorare für Sachverständige, Anwaltskosten und eventuell entstehende Kosten des Gegners, die der Versicherungsnehmer tragen muss. Auch Strafkautionen, in einem Umfang bis zu 50.000 Euro, zahlt die Rechtsschutzversicherung, um den Versicherungsnehmer vor dem Strafvollzug zu schützen. Abgeschlossen werden können ganze Komplettpakete oder einzelne Bausteine, die der Versicherungsnehmer nur benötigt oder wünscht.

 

Die Arbeitsrechtsschutzversicherung leistet im Falle von Streitigkeiten bei bestehenden Dienst- und Arbeitsverhältnissen, zum Beispiel zahlt der Arbeitgeber den Lohn des Arbeitnehmers nicht. Es gibt im umgekehrten Fall aber auch eine Firmenrechtsschutzversicherung, die solche Rechtsstreit- Kosten für den Unternehmer übernehmen. Die Firmenrechtsschutz für Selbständige sollte laut betriebshaftpflicht-betriebshaftpflichtversicherung.de einen Vertragsrechtsschutz beinhalten, denn sehr oft geht es bei Selbständigen und Unternehmen um Vertragsstreitigkeiten. Diese Kosten bei einem Rechtsstreit werden von der Firmenrechtsschutz übernommen.

Der Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz versichert laut Rechtsschutzvergleich365 das vertraglich festgelegte Objekt hinsichtlich seiner Nutzungsart, z. B. Mietwohnung, Eigentumswohnung oder ein selbst bewohntes Einfamilienhaus. Auch für Reisende, die gerne mit dem Campingwagen unterwegs sind, können mit dieser Rechtschutzversicherung den Dauercampingplatz im Hinblick auf Rechtschutzfälle versichern.

Auch die Rechtsberatung ist abgesichert

Benötigt der Versicherungsnehmer eine vorbeugende Rechtsberatung, so wird diese in der Regel nicht vom Rechtschutzversicherer übernommen. Die Rechtsschutzversicherung leistet nur, wenn ein Rechtschutzfall eintritt. Meldet der Versicherungsnehmer einen Rechtsstreit bei seiner Versicherung, so prüft diese im Vorfeld, ob die Rechtsverfolgung zum einen überhaupt erfolgreich ist, zum anderen, ob dem Versicherungsnehmer nicht ein schuldhaftes Vorgehen zur Last liegt.

Die meisten Rechtschutzversicherer bieten ihre Rechtsschutzversicherung mit einem Selbstbehalt zwischen 150 und 250 Euro an. Dieser Selbstbehalt ist bei jedem Rechtsstreit zu zahlen, er wird nicht, wie manche fälschlicherweise angenommen haben, auf das Jahr gerechnet.
Die meisten Rechtschutzversicherungen bieten den Versicherungsschutz innerhalb von Europa und den Mittelmeerländern, die nicht zu Europa zählen.